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Eindrücke von der Sanierung des Hauses

Der gesamte Marienhof wurde von 2020 bis 2026 grundlegend und denkmalgerecht saniert. Im ca. 300 Jahre alten Fachwerkbau gab es so einige Überraschungen in der Bausubstanz.

So wurde unter anderem eine Zwischenwand aus Fachwerk freigelegt, bei der die Hohlraumverfüllung aus fünf unterschiedlichen Bestandteilen wie Backsteinziegel, Langlochziegel, Gips-Estrich-Befüllung, Klinkerstein und Gasbetonstein besteht.

Die älteste Hohlraumverfüllung in dieser Wand stammt aus den 1930er Jahren.


Hinzu kommt, dass Teile des Gebäudes vom „Echten Hausschwamm“ befallen waren.

Unter anderem musste der aus Holz bestehende Sturz über der Haupteingangstür restauriert werden. Bei dem Türsturz handelt es sich um das Original aus dem Jahre 1732.

Die Wandkehle am darüberliegenden Balkon war über die Jahre stark verwittert, was zur Folge hatte, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen konnte.

Im Zuge der Schwammsanierung wurden auch Teile der Fachwerkkonstruktion aufgearbeitet.